StartSPD für bessere Kinderbetreuung in Kaltenweide – CDU lehnt aus ideologischen Gründen ab

SPD für bessere Kinderbetreuung in Kaltenweide – CDU lehnt aus ideologischen Gründen ab

SPD Löwe
28. Januar 2010

„Ein Familienbild aus dem letzten Jahrhundert und älter!“, so kommentiert Marco Brunotte, Vorsitzender der SPD Langenhagen, die Äußerungen der CDU im letzten Jugendhilfeausschuss. Diese hatte die Pläne der Stadt Langenhagen zur Einrichtung von zusätzlichen Ganztagsplätzen in der AWO Kindertagesstätte in Kaltenweide mit dem Hinweis abgelehnt, dass Kinder bei der Familie sein sollten.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Langenhagener Stadtrat führte weiter aus, dass die Eltern ihren Lebensstandard überdenken sollten, dann bräuchten sie auch nicht zwei Einkommen. Mit dieser Begründung lehnte Mirko Heuer die Drucksache der Stadtverwaltung ab, während seine Fraktionskollegen sich der Stimme enthielten. Da alle weiteren Mitglieder des Langenhagener Jugendhilfeausschusses zusätzliche Ganztagsplätze in Kaltenweide für erforderlich hielten, wurde die Drucksache mit neun Ja-Stimmen mit großer Mehrheit vom Ausschuss befürwortet.

„Die CDU Langenhagen hat mit dieser Entgleisung ihr wahres familienpolitisches Profil gezeigt“, sagt Marco Brunotte, „die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mehr als das Halten von Sonntagsreden.“ Anstelle den Langenhagener Familien verzichtbare Ratschläge über ihren Lebensstil zu geben, sollte die CDU Langenhagen sich lieber für ein familienfreundliches Langenhagen einsetzen. Zumal es mittlerweile bittere Lebensrealität von vielen Familien in Langenhagen sei, dass sie auf zwei Einkommen angewiesen seien. „2010 ist das Europäische Jahr gegen Armut und Ausgrenzung“, sagt Brunotte, „die Argumentation der CDU zeigt, in welcher Parallelwelt sie lebe.“ Außerdem steige die Anzahl an Alleinerziehenden ständig und nicht immer würden Familienangehörige, die die Kinderbetreuung übernehmen könnten, im gleichen Ort wohnen.

„Wir haben in den letzten Jahren bewusst finanzielle Ressourcen der Stadt Langenhagen für den Ausbau der frühkindlichen Bildung eingesetzt. Viele zusätzliche Plätze in Krippen, Kindergärten und Horts sind entstanden“, betont Marco Brunotte stolz, „Familien brauchen einen verlässlichen Rahmen an Betreuungsangeboten vor Ort, dass sich auch an den wachsenden Anforderungen der Arbeitswelt orientiere.“

„Das antiquierte, konservative Familienbild der CDU deckt sich glücklicherweise nicht mit dem der Menschen in Langenhagen und Deutschland“, sagt Marco Brunotte, „deshalb werden die Langenhagener Sozialdemokraten auch weiterhin für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf kämpfen und hierfür einen optimalen Rahmen schaffen.“



 



 

 
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