Solidarität mit den Beschäftigten in den sozialen Berufen

SPD Löwe
 
 

Die Langenhagener Sozialdemokraten sprechen sich für einen angemessenen Tarifabschluss für die kommunalen Sozial- und Erziehungsberufe aus. "Auch wenn die Tarifautonomie gilt, haben wir hohe Sympathie für die Forderungen von ver.di", sagt Marco Brunotte, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Langenhagen. Die SPD teile solidarisch die Positionen nach mehr Wertschätzung, besserer Bezahlung und einer Optimierung der Arbeitsbedingungen.

 

"Die Arbeitgeber müssen sich in der begonnenen Schlichtung auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zubewegen und ein zustimmungsfähiges Angebot auf den Tisch legen", fordern Dr. Marc Köhler und Anja Sander für die SPD-Ratsfraktion in Langenhagen.

Die geplante Novelle des Niedersächsischen Kita-Gesetzes müsse dann für eine weitere Verbesserung der Arbeitsbedingungen sorgen. "Bereits mit der Einführung der Drittkraft für die Krippen in Niedersachsen zum 01.01.2015 und einer vollständigen Finanzierung durch das Land Niedersachsen haben wir den Anspruch von Landtag und Landesregierung für eine qualitative Steigerung deutlich gemacht", betont Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD für Langenhagen. Der nächste Meilenstein für das Land sei nun eine Anpassung des gesetzlichen Rahmens an veränderte Realitäten in den Einrichtungen.

In den letzten Tagen wurde viel über eine Erstattung der Kita-Gebühren gesprochen. "Wir sind für eine pauschale Rückzahlung der Kita-Gebühren für die Streiktage direkt an die Eltern", sagen Dr. Marc Köhler und Anja Sander für die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen, "gemeinsam mit allen Beteiligten im Rat wollen wir einen unkomplizierten Weg diskutieren, der sich am Vorbild anderer Kommunen orientieren kann und gleichzeitig für die Verwaltung kurzfristig umzusetzen ist." Die Stadt Langenhagen solle sich nicht auf Kosten der Eltern am Streik bereichern.

In den nächsten Tagen liege nun der Fokus auf den Gesprächen zur Schlichtung des Tarifkonfliktes. "Die Schlichtung muss nun im Interesse von Beschäftigten, Eltern und Arbeitgebern einen zeitnahen Tarifabschluss bringen," sagt Marco Brunotte. Der sehr lange Streik habe bei aller Solidarität für die Streikziele besonders den Eltern viel Kraft abgefordert.