SPD informiert sich über Flüchtlingshilfe der Johanniter

06.10.2015 Johanniter
 
 

Die SPD Langenhagen hat sich direkt vor Ort bei den Johannitern in Langenhagen informiert. Im Rahmen ihrer monatlichen Vorstandssitzung besuchten die Sozialdemokraten die Rettungswache in Langenhagen und informierten sich über den wichtigen ehrenamtlichen Bereich. Dabei stand besonders das Thema „Flüchtlinge“ im Vordergrund.

 

Die Ortsbeauftragte des Nordhannoverschen Ortsverbandes der Johanniter Elke Zach begrüßte die Besuchergruppe. Hubertus von Wick stellte als Fachbereichsleiter Ehrenamt die vielfältigen Angebote vor. So bieten die Johanniter bei Sport- und Großveranstaltungen ihren ehrenamtlichen Sanitätsdienst an oder versorgen bei Bränden die Feuerwehrkräfte mit Getränken und Verpflegung. Bei vielen Bombenräumungen in Langenhagen haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Evakuierungen geholfen und Menschen in den Unterkünften betreut.

„Wir sind sehr froh, dass die Region Hannover auf Initiative der SPD den Rettungsdienst nicht privatisiert hat", betont Marco Brunotte, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Langenhagen, „die hauptamtlichen Strukturen der Rettungsdienste sind eine wesentliche Säule für das Ehrenamt im Katastrophenschutz." Private Dienstleister im Rettungswesen hätten dieses Angebot nicht vorhalten können und wollen. Die Tragweite der Entscheidung sei in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen der Hilfe für viele Tausend Flüchtlinge in der Region Hannover mehr als deutlich geworden. „Hier übernehmen die Rettungsdienste, wie Johanniter, DRK und ASB, wichtige staatliche Aufgaben und schaffen besonders durch das Ehrenamt einen gesellschaftlichen Mehrwert", sagt Brunotte.

An mehreren Orten haben die Kräfte der Johanniter beim Aufbau von Unterkünften für Flüchtlinge geholfen. Die Johanniter betreiben die Notunterkunft für das Land Niedersachsen in Langenhagen an der Hans-Böckler-Straße. Fast 300 Plätze werden hier für Flüchtlinge angeboten. Ohne das ehrenamtliche Engagement von Johannitern im Verbund mit Freiwilligen Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, DLRG und vielen anderen hätte die Einrichtung nicht in Betrieb genommen werden können. Gemeinsam mit Stadt Langenhagen, dem Integrationsbeirat und vielen Aktiven werden Angebote zur Betreuung der Flüchtlinge gemacht. „Der Einsatz der Johanniter mit unzählige Stunden von Ehrenamtlichen ist beeindruckend und ein tolles Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement“, lobt Marco Brunotte.